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Content-Management-Systeme (CMS) sind die führende Technologie für die Erstellung und Pflege von Internetseiten. Mit Content-Management-System lassen sich Seiten, Beiträge, Bilder, Videos oder Web-Shops einfach – das heißt ohne Programmierkenntnisse – verwalten. Für diese Verwaltung werden Informationen in einer grafischen Oberfläche, dem sogenannten „Backend“ erfasst. Die Daten werden im Hintergrund in einer Datenbank gespeichert (zumeist in einer MySQL-Datenbank). Für den Betrachter der Internetseite (also für das sogenannte „Frontend“) spielt das im Hintergrund eingesetzte Content-Management-System keine Rolle.

Der Markt an Redaktionssysteme für Webseiten entwickelt sich stetig weiter. Diese Weiterentwicklungen haben wir fest im Blick. Wir konzentrieren uns insbesondere auf die drei in Deutschland am häufigsten und gleichzeitig lizenzfrei (GNU General Public License) eingesetzten Systeme: WordPress, Joomla! und TYPO3.

Die typischen Vorteile eines Content-Management-Systems

Alle drei Systeme sind ausgereifte und tausendfach im Einsatz und weisen die für Content-Management-Systeme typischen Vorteile auf:

  • einfache modulare/funktionale Erweiterbarkeit
  • Redaktion der Internetseite ohne Programmierkenntnisse
  • regelmäßige Updates und stetige Weiterentwicklung durch große Entwicklergemeinden
  • Möglichkeit zum Hosting bei nahezu jedem Provider

Vergleich von WordPress, Joomla! und TYOPO3

Die Unterschiede ergeben sich im Aufwand für die Ersteinrichtung sowie für den laufenden Betrieb der Internetseite (also der Administration im sogenannten „Backend“).

  • WordPress: Mit einem Marktanteil von über 60 % (Quelle: Statista, März 2020) ist WordPress… Seine Stärken liegen in der Umsetzung von Blogs und es besticht durch eine enorme Vielzahl an Erweiterungen. Gleichzeitig weist es eine hohe Benutzerfreundlichkeit auf.
  • Joomla!: Joomla spielt seine Stärken insbesondere in der aus Nutzersicht sehr einfachen Bedienung aus sowie in der Umsetzung der Mehrsprachigkeit aus. Im Marktanteil-Ranking landet Joomla in Deutschland mit 4,4 % auf dem zweiten Rang (Quelle: Statista, März 2020). Eine große und lebendige Community sorgt für eine Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten.
  • TYPO3: In der Verbreitung kann TYPO3 den zuvor genannten nicht das Wasser reichen. Gerade für den professionellen Einsatz bietet es eine hohe Flexibilität (z.B. fein steuerbare Rechtestruktur, hohe Konnektivität) und weist als „ältestes“ System (am Markt seit dem Jahr 2000) einen hohen Reifegrad auf. Die Bedienung weist jedoch aus unserer Sicht eine höhere Komplexität auf.

Fazit: Alle drei Content-Management-Systeme sind eine absolute Bereicherung. Durch Ihre Prominenz und der vielzähligen Erweiterungen ist das Security- & Releasemanagement jedoch ein zu beachtendes Thema. Insgesamt geht es nicht darum, welches Content-Management-System das Bessere ist. Es geht schlicht darum, welches die Anforderungen des Kunden am Besten erfüllt. Bei dieser Auswahl helfen wir gern.